Reiche Russen auf Piratenjagd vor Somalia

Reiche Russen auf Piratenjagd vor Somalia

vom 22.06.2009

16.000 unbewaffnete Handelsschiffe versuchen jedes Jahr heil durch den Golf von Aden zu schippern und nicht von somalischen Piraten aufgebracht zu werden. Ein russischer Kreuzfahrtunternehmer dreht den Spieß jetzt um und lädt reiche Russen zur Jagd auf Piraten vor Somalias Küste ein, der gefährlichsten Wasserstraße der Welt.

Seine Geschäftsidee ist einfach: Sein Kreuzfahrtschiff ist der Köder für die Piraten. Versuchen die echten Piraten das scheinbar harmlose Schiff zu entern, erleben die Afrikaner ihr blaues Wunder. Statt wehrlose Handelsmatrosen stehen ihnen bis an die Zähne bewaffnete russische Touristen gegenüber. Ein makabrer Touristenspaß.

Ein Tag an Bord des gecharterten Kreuzfahrschiffes kostet 5.790 Dollar. Es wird solange geschippert, bis die echten Piraten auch wirklich angreifen. Mindestens ein Piratenüberfall mit Kaperungsversuch wird vom Reiseunternehmer garantiert.

Die Route geht von Djibouti nach Mombasa in Kenia. Das Schiff fährt dafür möglichst nahe der somalischen Küste mit einer Geschwindigkeit von nur fünf nautischen Meilen entlang. Die Touristen können sich nach Belieben und Geldbeutel mit Waffen eindecken.

Eine Maschinenpistole des Typs AK-47 kann von den russischen Kreuzfahrtpassagieren an Bord für 9 Dollar am Tag gemietet werden. 100 Schuss Munition kosten 12 Dollar. Ein Granatwerfer kostet 175 Dollar am Tag. Dazu gehören drei Granaten, die im Mietpreis enthalten sind. Die Benutzung eines an der Reeling fest installierten Maschinengewehres soll 475 Dollar kosten.

Damit die Piraten aber nicht doch noch auf dumme Ideen kommen, erhalten die reichen Russen einen Extra-Personenschutz. An Bord des Schiffes halten jederzeit zahlreiche ehemalige Mitarbeiter russischer Sondereinsatzkommandos ein wachsames Auge auf die Gäste. Die russischen Elitekämpfer sollen vor allem in der Nacht für Sicherheit auf dem Kreuzfahrtschiff sorgen.

Quelle

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Autor: admin
Datum: Dienstag, 30. Juni 2009 10:13
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2 Kommentare

  1. Ludwig Knollenscheisser
    Donnerstag, 18. Februar 2010 12:23
    1

    :evil:
    Wirklich makaber! Natürlich soll man kein Erbarmen mit Piraten haben. Aber das ist ja wie Grosswild Jagt. Die Aufgaben der Piratenbekämfung gehören in internationale Hände.
    Mir kommt das vor wie ein Kolonionisten Witz von deutschen in Namibia. Grosswildjäger unter sich. Der erste: ich habe einen Elefanten geschossen, der andere ich 24 Nosörli. Ehh kannst Du mir sagen was ein Nosörli ist?
    Das sind so kleine Schwarze auf zwei Beinen die die Hände in die Luft strecken und “No Sir” “No Sir” rufen.
    So kommt mir das vor, wenn jetzt reiche Russen schwarze Somalier abknallen wollen.

  2. Ludwig Knollenscheisser
    Donnerstag, 18. Februar 2010 12:24
    2

    Jagd

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