Maoam – Hat die Zitrone Sex?
Maoam – Hat die Zitrone Sex?
Ist das Maoam-Männchen schlimm? Schüler lösen mit einem Scherz einen wahren Medientrubel aus.
“Wir sind schockiert über die schamlose Darstellung von sexuellen Praktiken auf der Verpackung. Hier werden unter anderem der Coitus, Fellatio und Cunnilingus angedeutet.”
Mit einem Brief an den Süßwarenhersteller Haribo wegen des angeblich lüsternen neuen Maoam-Männchens haben Schüler aus einem katholischen Internat im Schwarzwald einen wahren Medientrubel ausgelöst.
“Beischlaf mit einer Zitrone”?
Das Anfang des Jahres überarbeitete Maoam-Männchen werde auf der Verpackung in eindeutig sexuellen Positionen dargestellt, schrieben die Schüler. Zu sehen sei unter anderem “der Beischlaf mit einer Zitrone”.


Haribo reagierte rasch
Bei Haribo kümmerte man sich um diese ungewöhnliche Beschwerde. “Sicher stimmen wir Ihnen zu, dass das neue Maoam-Layout sehr gewagt ist”, steht es im Antwortschreiben aus Bonn. Aber: Man habe “das Layout testen lassen. Und keine Testperson nannte die von Ihnen angebrachten Beobachtungen.”
Man habe das neue Maoam-Männchen “peppiger” und “trendiger” machen wollen, schreibt man bei Haribo – mehr dazu in “Der Beschwerdebrief”.
Briefwechsel im Internet
Seit der Briefverkehr rund um Maoam ins Internet gestellt wurde, hat es einen großen Medientrubel gegeben, den mittlerweile vor allem der deutsche Boulevard genüsslich ausbreitet.
Ein Maturantenscherz
Inzwischen ist aber klar: Das Protestschreiben an Maoam war ein Maturantenscherz aus dem katholischen Internat in St. Blasien im Schwarzwald. Nun ist der stellvertretende Schulleiter Ralph Mertens an die Öffentlichkeit gegangen, da die Schule mit Reaktionen überhäuft wird.
“Ein Scherz, mehr nicht”
“Es war ein Scherz und mehr nicht”, sagte Mertens. Seit der Brief öffentlich sei, könne sich die Schule vor Anfragen kaum noch retten. Das katholische Internat gerate dadurch in ein falsches Licht.
Haribo nimmt es gelassen
“Wir haben diese Geschichte mit Humor aufgenommen”, sagte Haribo-Sprecher Marco Alfter. Die Verbreitung des Schreibens im Internet habe dazu geführt, dass das Unternehmen mit entsprechenden E-Mails und Briefen überhäuft werde.
“Wir sind von dem Ansturm total überrascht worden. Wir bekommen sogar Reaktionen aus Japan und den USA”, sagte Alfter. In der Mehrzahl sei die Resonanz positiv.
Die Kritik der katholischen Schüler werde von den Verbrauchern überwiegend als witzig angesehen.
Quelle: ORF
Der Beschwerdebrief an Haribo

und die Antwort von Haribo



Freitag, 19. Februar 2010 18:45
LoL muss man mal gesagt haben